Snowdrop Manor - Tage unter Krähen

Die Dark Fantasy „Snowdrop Manor – Tage unter Krähen“ von Regina Meißner lag gefühlt ewig auf meinem SuB. Ich liebte das Cover und den Klappentext, musste mir das Buch sofort besorgen. Auf der anderen Seite traute ich mich nicht, zu beginnen, da ich mich davor fürchtete, den Einzelband auszulesen.

„Snowdrop Manor – Tage unter Krähen“ erschien am 20. März 2020 im Sternensand Verlag, bei mir im selben Jahr unterm Weihnachtsbaum. Von der Autorin hatte ich bereits „Venturia – Juwelen und Verfall“ gelesen, was mir extrem gut gefallen hatte.

Inhalt

In „Snowdrop Manor – Tage unter Krähen“ begleiten wir die 20-jährige Lauren dabei, wie sie bei einem Brand alles verliert: Ihre Heimat, ihre Familie. Da taucht eines Tages ein Mann auf, der sich als ihr Onkel Wesley Cunningham vorstellt. Aufgrund einer Familienfehde soll sie nie etwas von ihm gehört haben. Er lädt sie auf das Anwesen Snowdrop Manor ein, um das sich einige Geschichten ranken. Weil sie keine andere Möglichkeit hat, als seiner Einladung zu folgen, stimmt sie zu. Doch warum sieht sie plötzlich überall Krähenschwärme? Und wer ist der charismatische und magiebegabte Lord Beauford, Herr des Anwesens?

Rezension: „Snowdrop Manor – Tage unter Krähen“

Wie schon bei „Venturia – Juwelen und Verfall“ gefiel mir der Schreibstil wieder sehr. Meißner schafft es wiederholt, spannende Charaktere zu entwerfen, denen ich gern durch das Buch gefolgt bin. Der Anfang war mich persönlich zu lang, da ich nach dem spannenden Klappentext sofort auf Snowdrop Manor ankommen wollte. Als ich dann dort war, packte es mich so richtig und nahm die Handlung an Fahrt auf. Geräusche hier, Schritte da, Geheimnisse hinter jeder Ecke. Für mich war es eine Mischung aus Jane Eyre und Rebecca mit Elementen der klassischen Gothic Novel.

Obwohl sich das Rätsel vergleichsweise schnell auflöste und ich den Übeltäter kannte, war es nervenaufreibend, Lauren dabei zuzuschauen, ob sie alles gewinnen oder verlieren würde. Ein solides, kurzweiliges mit einem für mich als Lesende weniger verstörenden Ende als bei „Die letzten Zeilen der Nacht“.

„Snowdrop Manor – Tage unter Krähen“ sei an alle empfohlen, die Magie mögen und sich gern ein bisschen gruseln möchten. Ich freue mich darauf, weiter Bücher von Regina Meißner lesen zu können.

4/5 ⭐

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