Kochen wie in Japan, Kaoru Iriyama, Foto: www.gu.de

Das Kochbuch „Kochen wie in Japan“ von der Japanerin Kaoru Iriyama erschien am 6. Mai 2020 im GU Verlag. Es enthält zahlreiche Rezepte zum Nachkochen und Quick Tipps zur japanischen Essetikette. Die insgesamt 66 Rezepte sind in 6 Kategorien gegliedert: Suppen und Nudeln, Reisgerichte, Hauptspeisen, Beilagen und Salate, Hotpot und Streetfood sowie Süßes. Neben bekannten Gerichten gibt es Geheimtipps, die das Buch abrunden.

Die Autorin Kaoru Iriyama

Iriyama lernte beim japanischen Kochmeister Hirohisa Koyama. Bei der Auswahl ihrer Zusammenstellungen folgt sie den Prinzipien der traditionellen japanischen Küche. Mit den Gerichten sollen alle 5 Sinne angesprochen werden. Zusätzlich enthält jede Speise Angaben zum Kalorien-, Kohlenhydrate-, Eiweiß-, und Fettgehalt.

Rezension: Kochen wie in Japan

Die Rezepte sind übersichtlich gestaltet, denn zu jedem Rezept gibt es ein Bild. Die Anleitungen und Zutaten sind visuell durch Listen und Schriftstile voneinander abgegrenzt. Komplexere Rezepte können ohne Vorkenntnisse aber nicht nachgekocht werden. Das japanische Omelette „Tamagoyaki“ bspw. ist ohne weitere Bilder, die das Kochen in der Pfanne darstellen, nicht anhand der Anleitung zuzubereiten: „Dann die erste Rolle über die halbfeste Masse hinweg zur oberen Pfannenseite rollen, sodass eine dickere Rolle entsteht“. In Japan wird für Tamagoyaki eine in Deutschland ungewöhnliche rechteckige Pfanne verwendet. Auch diese Angabe fehlt im Text.

Fazit

„Kochen wie in Japan“ entführt dich in die traditionelle, japanische Küche. Dabei ist es ein Tipp für alle Japanfans und jene, die es noch werden möchten. 66 Gerichte in 6 Kategorien bieten dir für jeden Anlass und jede Gelegenheit Ideen, die du umsetzen kannst.

Wenn du mit der japanischen Küche vertraut bist und nach neuen, auch unbekannteren Rezepten sucht,  kann das Buch für dich eine Bereicherung darstellen. Anfänger in der japanischen Kochkunst sollten den Willen mitbringen, sich auch durch andere Quellen über die Zubereitung der komplexeren Gerichte zu informieren. Generell müssen (Hobby)Köche die Bereitschaft mitbringen, die speziell japanischen Zutaten im Asia-Markt zu besorgen.

4/5 ⭐

 

Vielen Dank an den GU-Verlag sowie NetGalley, die mir diesen Roman als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Wie du sichere Balkone erkennst. Foto: https://www.schoeck-blog.de/2010/02/warum-das-offensichtliche-nicht-immer-so-offensichtlich-ist/

Im letzten Beitrag habe ich dir gezeigt, welche 5 Tipps dir dabei helfen können, deine Ängste zu besiegen. Falls du wie Joachim Angst davor hast von einem Balkon zerquetscht zu werden, kommt heute der Beitrag für dich. Welche Arten von Balkonen gibt es eigentlich? Was muss passieren, damit er einstürzt ? Und wie erkennst du sichere Balkone?

Zuerst einmal gibt es 4 Arten von Balkonen:

  1. Auskragende Balkone. Der Boden geht in die Decke des jeweiligen Stockwerks über. Der Balkon hängt quasi in der Luft. Das ganze Gewicht wird von der Platte getragen.
  2. Hängende Balkone. Wie der auskragende Balkon, nur trägt die Platte nicht das gesamte Gewicht, sondern nur einen Teil. Den Rest übernehmen sogenannte Traversen. Sie sind diagonal und können entweder geschmückt oder so schlicht, wie möglich gehalten werden.
  3. Anbaubalkone. Diese Art von Balkonen wird nachträglich an Häuserfassaden angebaut, wenn beim Bau keiner geplant war. Diese Art ist tricky, weil die Stützen das gesamte Gewicht tragen müssen.
  4. Vorsatzbalkone. Diese Art ist nur teilweise in der Fassade verankert. Auch hier tragen die Stützen das Gewicht. So kann man einen Balkon vergrößern.

Dabei kann ein Balkon aus Holz, Naturstein oder Beton gefertigt sein.

 

Wozu werden Balkone verwendet?

Balkone gibt es schon sehr lange. Früher dienten sie als Arbeitsplatz. Jahrelang wurde dort Kohle gelagert. Das erklärt, weshalb ein Balkon 500 kg tragen können musste!

Je nachdem, vor welchem Raum sich der Balkon befindet, hat er verschiedene Funktionen:

  • Vor der Küche: Geräte abstellen und Lebensmittel im Winter aufbewahren.
  • Vor dem Schlafzimmer: Lüften und Trocknen von Kleidung oder der Bettwäsche.
  • Zur Erholung: südlich ausgerichtet mit Sichtschutz.

 

Können sichere Balkone wirklich einstürzen?

Tatsächlich ist es so, dass ab und zu ein sicherer Balkon einstürzt. Da muss aber einiges an Gewicht zusammen kommen. In Stuttgart beispielsweise ist einer eingebrochen. Dabei handelte es sich jedoch um einen Holzbalkon, der mit 5 Tonnen belastet wurde.

Insgesamt hängt die Traglast davon ab, welche Materialien zum Bau verwendet werden. Seit 2010 muss ein Balkon mindestens 400 kg pro Quadratmeter aushalten können. Das sind 5 Personen, die 80 kg wiegen, pro Quadratmeter. Du kannst also ganz beruhigt mit deinen Freunden Zeit auf dem Balkon verbringen.

Vorsichtig solltest du aber sein, wenn du ein Planschbecken aufstellt. Wasser ist sehr schwer und das Gewicht wird oft unterschätzt, wie in dem Stuttgart-Beispiel. 10 cm hohes Wasser sind 100 kg pro Quadratmeter. Auch Pflanzentöpfe und Sonnensegel können bleischwer werden.

 

Wie erkenne ich, ob ein Balkon einsturzgefährdet ist?

Ein deutliches Merkmal sind sogenannte Ausblühungen. Das sind weiße Flecken, die auf Naturstein und Beton auftreten. Auch kannst du abgeplatzte Stellen entdecken. Rost und Risse sind ebenfalls Anhaltspunkte. Holzdielen kannst du testen, indem du kräftig darauf springst. Holz sollte spätestens alle 20 Jahre erneuert werden.

Falls du eines der Anzeichen bemerkst, ziehe einen Experten zurate. Wenn du in einer Mietwohnung wohnst, musst du auch den Eigentümer informieren. Sollte es wirklich zum Einsturz kommen, musst du bei Nichtmeldung für einen Teil des Schadens aufkommen.

 

Hast du weitere Fragen zu Balkonen? Schreibe gern in die Kommentare!